

| Hospitationsaufenthalt ist wichtig. Besonders, wenn es sich um das Johanneum zu
Lübeck handelt.
Wir haben das Johanneum am Mittwoch (05.07.) besucht. Obwohl es der drittletzte Schultag war,
verliefen die Unterrichtsstunden ganz normal. Nach einer Führung durch das Gymnasium
haben wir Deutsch in der 5. Klasse und Literatur in der 11. Klasse hospitiert.
Das Johanneum zu Lübeck wurde zu Ostern 1872 als höhere Bürgerschule eingerichtet und
erhielt den Namen Johanneum als Realgymnasium 1905.
Seit 1906 befindet es sich in den inzwischen historisch gewordenen Gebäuden bei
St. Johannis (ehemaliges Kloster, gotisches Refektorium auf dem Schulhof) 1-3.
Auf dem Schulhof des Johanneums befindet sich der mit der Johannes-der-Taufer-Statue von Fritz
Behn geschmückte Brunnen.
Willy Brandt, ex-Bundeskanzler und Nobelpreisträger, hat hier sein Abitur gemacht.
Das Johanneum ist heute das größte Lübecker Gymnasium (zur Zeit 832 Schuler (430w / 402 m) und
69 Lehrkrafte). Die Schule hat ein musisches Profil (verstärkter Musikunterricht in den
Musikklassen, sieben Orchester, Chöre, Theatergrundkurs, Leistungskurse Kunst und Musik),
ist aber dennoch kein „Musikgymnasium" .
Das Angebot umfasst u.a. auch: Computerunterricht
in Klasse 8, Computerlabor mit Internet (http://johanneum.lernnetz.de (kein www)) ;
Leistungskurse in Physik, Mathematik und Sport.
Als 1. Fremdsprache wird Englisch angeboten,
als 2. Französisch oder Latein, als 3. Spanisch, Latein oder Französisch. Die Schule führt
ein zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum durch (11. Kls) und bietet ein umfangreiches Fahrtenprogramm
sowie Austauschfahrten mit Partnerschulen in England, Frankreich und Italien an. Die Konzertfahrten
fuhren u.a. nach Venedig und Budapest.
Das Johanneum hat auf uns einen sehr angenehmen Eindruck gemacht. In so einer Schule,
die Traditionen mit Modernität vereint, ist Lernen und Unterrichten einfach ein Vergnügen.
|