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Schwerin übertraf alle unsere Erwartungen. Die Stadt war im Premierenfieber: Ende Juni ist das Mecklenburgische Staatstheater mit La Traviata in die diesjährige Open-Air-Saison gestartet.

Zuerst haben wir einen Rundgang um das Schloss gemacht, bewunderten die Felsgrotte und die tolle Aussicht von der Terrasse zum Schweriner See. Beim Spaziergang durch den barocken Schlosspark hatten wir das Gefühl, auf ein Märchenschloss zu blicken. Im Schlossgarten, der an seinem Rand allmählich in die bewaldete Uferzone des Schweriner Sees übergeht, findet sich neben zahlreichen Plastiken Permosers auch der Schlossgartenpavillon sowie ein Reiterstandbild des Großherzogs Friedrich Franz II.

Das Schloss mit seinen goldglänzenden Türmen wurde endgültig im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut. Sieben verschiedene Baustile prägen seine Fassaden.

Im Schlossmuseum bewunderten wir die Wohnung und die Repräsentationsräume des Großherzogs sowie den prunkvoll gestalteten Thronsaal des Schlosses.

Dann haben wir die Möglichkeit bekommen die Stadt ein bisschen näher kennen zu lernen. Wir sind überall rumgelaufen: Mecklenburgstraße, Schlossstraße, Markt mit dem alles überragenden Dom und dem historischen Rathaus. Schade, dass wir nur wenig Zeit hatten, um halb sechs mussten wir schon auf dem Weg nach Lübeck sein.

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