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Am 12.07.(Mittwoch) war der Tag der Reisen, wir haben Wismar und Schwerin besucht. Wieder mit dem konfortablen Bus Dahmetal, dessen Fahrer Jens schon zu einem guten Freund geworden ist.

Die Exkursion leitete Martin und schon unterwegs hat er eine Menge von interessanten Geschichten erzählt und Orte gezeigt.

In Wismar haben wir den Bus im Hafen verlassen und gingen in die Stadt. Wismar ist die einzige in der Größe und Geschlossenheit erhaltene mittelalterliche Hansestadt im Ostseeraum.

Zuerst haben wir die St.Nikolai-Kirche besucht. Ihr 37 m hohes Mittelschiff ist das vierthöchste Kirchenschiff Deutschlands. Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde im 14. Jahrhundert begonnen. Ursprünglich hatte der Turm einen schlanken Dachreiter, der 1703 einem Orkan zum Opfer fiel. Durch den Einsturz des Turmes wurden auch große Teile der Inneneinrichtung zerstört, die man danach im Barockstil ersetzte. St. Nikolai war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute.

Wir haben auch den Fürstenhof angesehen. Das war der Sitz der mecklenburgischen Herzöge. Nach der Abtretung Wismars an die schwedische Krone 1648 wurde von 1653 bis 1802 das höchste schwedische Gericht für die schwedischen Besitzungen in Norddeutschland, das so genannte Tribunal, im Fürstenhof eingerichtet.

Zum Schluss haben wir die Ausstellung "Wismar - Bilder einer Stadt" besichtigt.

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